PiT


Seit dem Schuljahr 2012/2013 ist das Jugendbüro Rothenbergen durch die Dipl.-Sozialpädagogin Katharina Kreis an der Anton Calaminus Schule anzutreffen. Sie führt hier in Kooperation mit Schule und Polizei das Gewaltpräventionsprogramm PiT-Hessen (Prävention im Team) in der Jahrgangsstufe 7 der Haupt- und Realschulzweige durch.





Die Idee von PiT-Hessen

PiT- Hessen (Prävention im Team) ist das Gewaltpräventionsprogramm der Hessischen Landesregierung im „Netzwerk gegen Gewalt“, getragen vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, Hessischen Kultusministerium und Hessischen Sozialministerium.

PiT– Hessen ist ein Programm, das die Kooperation von Schule, Polizei und Jugendhilfe zur Grundlage seines Handelns macht und das Ziel verfolgt, potentielle Opfer zu stärken, in Gewaltsituationen Handlungsoptionen zu haben und damit präventiv zu wirken. Dieses Ziel wird erreicht durch:Teams bilden aus Vertreterinnen von Schule, Polizei und JugendhilfeTrainingsmaßnahmen mit Schülerinnen und Schülern durchführen

Impulse geben für die Personal-, Organisations- und Konzeptentwicklung insbesondere in der Schulen

PiT- Hessen bezieht im Unterschied zu den anderen Bundesländern, in denen Prävention im Team eingesetzt wird, neben Polizei und Schule auch die Jugendhilfe als dritten gleichberechtigten Partner in den Prozess der Teambildung ein. PiT- Hessen baut auf dem bestehenden Programm „Cool sein - cool bleiben” auf, will mit dem gewaltfreien Ansatz seines Trainingsprogramms Schülerinnen und Schülern persönliche Handlungsoptionen aufzeigen und zu einem veränderten Schulklima beitragen.

PiT- Hessen wurde von 2004 bis 2007 in Frankfurt am Main, der Stadt und dem Kreis Offenbach als Modellprojekt erprobt. Die guten Evaluationsergebnisse der Philipps-Universität in Marburg haben die Landesregierung veranlasst, PiT- Hessen jetzt landesweit anzubieten.



ACS Schüler lernen gewaltlos handeln

Die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen nimmt immer mehr zu.

Umso wichtiger ist es, das Thema gemeinsam anzugehen. Genau aus diesem Grund werden die Realschulklassen des Jahrgangs sieben zusammen mit Vertretern der Schule, der Polizei, und der Jugendarbeit der Evangelischen Kirche Auf dem Berg sich dieser Thematik stellen.

Während fünf Projekttagen mit jeweils sechs Schulstunden pro Schuljahr und weiteren Vertiefungsstunden lernen die Schülerinnen und Schüler im Gewaltpräventionsprojekt der hessischen Landesregierung (PiT – Prävention im Team), Konflikten frühzeitig aus dem Weg zu gehen.Dabei werden die Schülerinnen und Schüler Orte der Gewalt kennen und meiden lernen. Sie erfahren, wie sie aus einem Konflikt rechtzeitig aussteigen, wie sie erfolgreich Menschen um Hilfe bitten und wie sie Mitbürgern richtig helfen. „Durch das Projekt sollen potenzielle Opfer vor Gewalt im öffentlichen Raum geschützt werden“, so beschreibt Dipl. Sozialpädagogin Katharina Kreis die Zielsetzung des Gewaltpräventionsprojektes.

Den Themen Gewalt und Möglichkeiten des Umgangs mit Konflikten soll nun an der Anton-Calaminus Schule eine besondere Aufmerksamkeit gegeben werden. Das Projekt wird von nun an umgesetzt von den beiden Lehrerinnen B. Grunefeld und H. Böttger-Jost, Polizeioberkommissar R. Braun und der Dipl. Sozialpädagogin Katharina Kreis, Jugendarbeiterin der Kirchengemeinde Auf dem Berg und der politischen Gemeinde Gründau.

Wesentlicher Unterschied zu anderen Projekten ist, dass bei PiT das Opfer und nicht der Täter im Mittelpunkt steht. Katharina Kreis ist sich sicher, dass das Gewaltpräventionsprojekt weitreichende Auswirkungen auf ein positiveres Schulklima hat und das Projekt auch einen Weg raus aus der Anonymität bietet.

Foto: Das PiT Team von links: Dipl. Sozpäd. Katharina Kreis, H. Böttger-Jost, B. Grunefeld, Polizeioberkommissar R. Braun.



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